Rückblick

Der interkulturelle Garten Hamburg-Wilhelmsburg e.V.

Rückblick auf das Jahr 2012

Unser Silvestertreffen war richtig gut !

Shahin mit Familie, Marsiye und Yajah mit ihrer Tochter,Anna, Nimet,

Ingeburg,Ruth , Helga, ich waren da. Helga hatte den Rotwein gestiftet,

der kräftig verdünnt wurde und mit  Gewürzen, Zucker und Naturapfelsinen

gewürzt wurde. Von Apfelsaft und Gewürzen gab es alkoholfreien Punsch,

auch richtig gut im Geschmack.

Da das freie Feuer im Garten einige Anlaufschwierigkeiten machte, hatte

Helga einen Gaskocher dabei.

Und geschlemmt haben wir wie die Fürsten, weil jeder viel und lecker 

mitgebracht hatte.

Ich habe mich zum erstenmal an ein Hefegebäck gemacht, das in der

Friteuse gebacken wurde( Sonnenblumenöl),

das Rezept kommt aus einem Dorf im Weserbergland wo

jetzt unsere große Tochter wohnt und Maultiere, Hühner, Enten und Schafe

und 2 Katzen hat.

Die Kringel , Prillken genannt werden in dem Dorf zum Fasching in der

Waschküche von einem Bauernhof in einem ehemaligen Wäschebottich in Fett

gebacken, der von unten beheizt wird. Schon um 4 Uhr morgens versammeln

sich die Frauen und jede bringt ihren Teig mit, sodass dann das ganze

Dorf versorgt ist.

Wenn ich all die anderen Köstlichkeiten aufzähle, wird es ein Kochbuch.

Wir waren alle vergnügt und konnten richtig gut feiern für 3 Stunden,

haben es genossen, dass mal keine Besprechungen anstanden.

Dann haben wir uns verabschiedet mit guten Wünschen zum Neuen Jahr, um

kurz vor 12 Uhr haben sich einige am Deich getroffen, um das tolle

Feuerwerk über Hamburg und Wilhelmsburg/ Harburg zu bestaunen. 

Eindrucksvoll wie sich eine endlose Schlange vom Stübenplatz zum Deich

bewegte, überwiegend junge Menschen,die mit uns fröhlich gefeiert haben!

Frauke Schreck

• Sonntags 15:00 Uhr

Bei gutem Wetter ist der Garten

besetzt. Gäste sind willkommen!

• Gästebuch

Wir freuen uns auf neue,

leckere Rezepte und praktische

Gartentipps!

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ein Gartenjahr neigt sich wieder einmal dem Ende zu. Viele fleißige Hände fanden sich beim

Aufräumen und Abschneiden und Ausbuddeln und zwischendurch in den Pausen gab es köstliche

Zwischenmahlzeiten .

 

Besonders erfreulich: Thomas und Hilfsteam bauten den Sockel für unseren neuen Backofen.

 

Sobald der Kranfahrer Zeit hat, wird der Backofen über den Bauwagen an den richtigen Platz

gehoben und dann werden wir Pizza und Brot backen und was uns sonst noch so einfällt.

Wetten, dass bei der Einweihung des Backofens wesentlich mehr Gärtner dabei sein werden,

als beim Aufräumen!!!

Besonders wenn der Garten dann noch ein Stück Schaf spendiert !

 

Im nächsten Jahr sollten wir beides kombinieren: erst die Arbeit, dann das Essen!

 

 

Frauke Schreck

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Zu Besuch im Interkulturellen Garten Hamburg-Wilhelmsburg e.V.

Am 20.06. war der Deutsch-Integrationskurs von Verikom mit Frauen aus

Wilhelmsburg und Harburg bei uns im Interkulturellen Garten zu Besuch.

Es war ein buntes ungewöhnliches Bild als 16 überwiegend

kopftuchtragende Frauen auf unseren Garten zusteuerten.

Nach Ablegen der mitgebrachten Sachen gab es eine kurze Einführung in

die Geschichte und den Sinn des Gartens, dann ging es sogleich mit

großem Interesse und Diskussion in verschiedensten Sprachen zu den

einzelnen Beeten.

Lange verharrte man an dem Kräuterbeet und diskutierte die Namen der

Kräuter auf türkisch, afghanisch und deutsch.

Es wurde ein üppiges interkulturelles Frühstück von den Frauen

aufgetischt mit leckeren Speisen aus der Türkei und Afghanistan.

Nimet hatte den Samowar beheizt und Tee vorbereitet, Salat und ihre

köstlichen gefüllten Kohlblätter gemacht, und dann ging es mit großem

Hallo an das Fladenbrotbacken, ebenfalls von Nimet vorbereitet.

Eine Frau von den Komoren einer Inselgruppe vor der afrikanischen

Ostküste, erzählte mir ihre beeindruckende Lebensgeschichte:

In ihrem Land ohne Schulbildung aufgewachsen, kam sie vor vier Jahren

nach Deutschland, arbeitet jetzt in einer Bäckerei und lernte durch eine

engagierte  Lehrerin in Harburg Lesen und Schreiben. Jetzt kann sie vier

mal wöchentlich einen Deutschkurs besuchen, weil die Tochter erwachsen

ist und sie nur bis morgens früh sieben Uhr arbeitet.

Von sich sagt sie in klarem Deutsch: Ich weiß jetzt, dass ich eine

intelligente Frau bin, vorher habe ich mir gar nichts zugetraut.

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Hamburg ist  bunt - 02.06.2012

Es hat geklappt! Wir waren bei der Großkundgebung gegen Nazis auf dem Rathausmarkt dabei! Toll, dass auch die dabei waren, die eigentlich noch heute arbeiten müssen. Es zeigt sich, dass wir über die Jahre doch zu einer beachtlichen, verlässlichen Gruppe gewachsen sind.

Und das Wetter spielte auch mit, nur in Wilhelmsburg überraschte uns ein Regenschauer, sonst blieb es trocken.

Die Stimmung auf dem Rathausmarkt war heiter, locker, bunt. Ein schönes Bild, als zum Thema . Hamburg ist bunt, nicht braun, bunte Luftballons in den blauen Himmel stiegen,und wir Alle eine bunte Karte in die Höhe reckten:

 

Wir sind für ein friedliches tolerantes Miteinander, lehnen braunes Gedankengut ,- die körperliche rohe Gewalt der Nazis sowieso -, entschieden ab.

 

 

Der Rathausmarkt war voll von Menschen, gesehen haben wir unseren Bürgermeister nicht, aber gehört, gute Worte hat er gefunden zum Thema.Und getroffen haben wir unseren Fotografen Andreas Bock und Gaby, er hat ein Foto von uns gemacht, dass wir noch zum Ende des Tages bekommen sollen!Unser Plakat,das uns Eva Johannsen gestaltet hat, fand überall großes Interesse und große Nachfrage.

Und das Wilhelmsburger Banner, dass Thomas trug wurde von einem ehemaligen Wilhelmsburger erkannt, der uns seine Kindheitsgeschichte in Wilhelmsburg erzählte.

 

Fotos: Andreas Bock und Fraue Schreck: Vielen Dank!!

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Der Interkulturelle Garten Wilhelmsburg hat nach dem gemeinsamen "Angärtnern" in diesem Jahr (März 2012) ein wunderbares iranisches Neujahrsfest feiern können:

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Eingeladen haben uns Marziyeh und Yahya, die zusammen mit Helferinnen das köstliche Essen und die wunderbare Dekoration ausgerichtet haben.

Yahya erläuterte die auf einem Extratisch plazierten Frühlingssymbole wie z.b. Äpfel und grünes Gras und hatte auch einen ausführlichen Text

dazu für uns ausgelegt, den ihr unten lesen könnt.

Er verwies in einer kleinen Ansprache darauf, wie wichtig es ist, uns auch über die verschiedenen kulturellen Gebräuche besser kennen zu lernen. Bei der Feier waren mehr als 20 Erwachsenen dabei

und mehr als 10 Kinder.

Es war ein fröhliches, buntes Miteinander von Jung und Alt, es wurde geschmaust, gelacht und sogar getanzt .

Hintergrundinformationen zum persischen Neujahrsfest: No'ruz

 

 

Das größte iranische Fest, genannt »Jaschne No'ruz«, wird schon mehr als 3000 Jahre in Iran gefeiert und hat seinen Ursprung in der Antike in der altpersischen Religion des Zarathustrismus. No'ruz wurde auch von Mesopotamiern, Sumerern und Babyloniern gefeiert.

 

Was ist eigentlich No'ruz? Wörtlich »No=neu,Ruz=Tag«, also neuer Tag. Dieser Tag ist genau der erste Tag des Frühlings und der Jahreswechsel im iranischen Kalender - im gregorianischen Kalender der 20. bis 22. März.

 

Sie wird genauestens nach dem Sonnenkalender errechnet und verschiebt sich daher jährlich. Das neue Jahr ist die Harmonie der Menschen mit der Wiedergeburt der Natur und soll ein Neubeginn für alles Existentielle im Kosmos sein.

 

So wie der Zoroastrismus als dualistische Religion, basieren auch die No'ruz-Zeremonien auf zwei sich bedingenden Naturgegebenheiten,nämlich das Ende und die Wiedergeburt. Durch den Wandel der Zeit hat sich das Ritual der Feier zwar ein wenig modifiziert,

 

doch ihren symbolischen Charakter dennoch beibehalten. Im Folgenden soll nun ein kleiner Einblick in das traditionelle Neujahrsfest gegeben werden:

 

Einige Wochen vor Beginn des neuen Jahres wird ein Großputz veranstaltet, bei dem auch die Wohnungen während der Feiertage umgestellt werden, um das neue Jahr nicht in alltäglicher Weise zu empfangen,

 

sonderni hm somit einen besonderen Charakter zu verleihen. Überdies sollen auch die Seelen der Verstorbenen herzlich willkommen geheißen werden, die während des No'ruzfestes ihre Hinterbliebenen in ihren Häusern besuchen.

 

Tschahar Schanbeh Suri

 

Auch das Tschar Schanbeh Suri gehört zu den wichtigsten Ritualen des Neujahrfestes. Am Dienstag abend (der Nacht vor dem letzten Mittwoch) wird das Mittwochsfeuer gefeiert.

 

Dazu versammeln sich die Familien auf öffentlichen Plätzen und sammeln Feuerholz. Kurz nach Sonnenuntergang werden diese auf einen Haufen geworfen und angezündet.

 

Jedes Familienmitglied muss dann über das Feuer springen und dazu den Spruch aufsagen: »Sorkheeyeh to az manzardeeyeh man az to«, was soviel bedeutet wie: »Das Rot des Feuers ist meines, meine Blässe deines«.

 

Es ist die Bitte um den Tausch der eigenen Blässe, die für Krankheit und Böses steht, mit dem Rot des Lebens und der Kraft des Guten aus dem Feuer.

 

Sofreh(Tischtuch)

 

Eine andere häufig anzutreffende Illustration ist die des »SofrehHaftseen«. Sie soll den Triumph des Guten über das Böse symbolisieren. Diese Tradition wird bis ins Altertum zurückdatiert und ist auch heute noch in der iranischen Kultur von besonderer Wichtigkeit.

 

Der Zahl sieben fällt seither eine heilige Bedeutung zu. Sie steht für die sieben engelhaften Herolde, Leben und Wiedergeburt, Freude, Gesundheit, Glückseligkeit, Liebe, Geduld und Alter. Auffällig ist, dass alle Objekte mit demselben persischen

 

Buchstaben, Sien=5, eine Betonung wie »ß« beginnen: Sabzeh, Sieb, Sier, Serkeh, Senjed, Somaq und Samanu,.

 

Sabzeh:

 

Sabse – aus Linsen oder Weizen gezogene Sprossen und Keime, deren frisches Grün gutes und neues Leben im neuen Jahr symbolisiert. Diese wird ca. 2 Wochen vor dem Beginn des Neujahres von Frauen eingelegt, es symbolisiert auch die Fruchtbarkeit.

 

Sieb (Apfel):

 

Der Apfel steht für Gesundheit und Schönheit und soll auch im kommenden Jahr keine der beiden Eigenschaften missen lassen.

 

Sier(Knoblauch):

 

Diese Zutat wird benutzt, um schlechte Omen fernzuhalten, doch dies scheint eine moderne Erklärung zu sein. Anderen Kontexten ist zu entnehmen, dass es eine medizinische Funktion hatte und als Krankheiten minderndes Medikament zu deuten i

 

und somit auch für Gesundheitsteht.

 

Serkeh(Essig):

 

Der Essig symbolisiert aufgrund seiner Herstellung und Haltbarkeit das Alter und die Geduld. Denn mit den Jahren und nur durch einen bedachten Verstand und ruhiges Gemüt erlangt der Mensch eine geistlich höhere Ebene.

 

Früher wurde anstatt des Essigs Wein auf das Sofreh aufgetragen, da aber Alkohol im Islam tabu ist, wurde er durch Essig ersetzt.

 

Senjed(Wildoliven):

 

Senjed symbolisiert die Liebe. Wenn die Wildoliven aufblühen, verbreiten sie Erzählungen nach einen Liebesduft, der die Sinne der Menschen, die sich dort befinden, betört.

 

Somaq(Sumac-Beeren):

 

Sie stehen für die Farbe des Sonnenaufgangs und sollen mit ihren Strahlen dem guten Prinzip dazu verhelfen, das Böse zu bezwingen.

 

Samanu:

 

Das Samanu ist eine süßliche Paste, die in langwieriger Zubereitung aus Weizen- oder Linsensprösslingen hergestellt wird. Dazu werden die Sprösslinge bis zu 40-mal aufgekocht. Sie sollen dasLeben versüßen und Freude bringen.

 

Abgesehen von den Haftseen, bereichern heute auch noch andere Sachen das Sofreh. Von besonderer Wichtigkeit ist ein »mahi talai« (Goldfisch), der somit das wichtige Element Wasser auf dem Sofreh repräsentiert.

 

Auch eine brennende Kerze darf nicht auf dem gedeckten Tisch fehlen, da sie eine sehr wichtige Symbolik im Zoroastrismus hat, die des heiligen Feuers. Mittlerweie legt man auch Geldstücke auf den Tisch, damit diese zu Wohlstand und Reichtum führen sollen.

 

Nach dem 13. Tag werden einige der Geldstücke an beliebige Personen verschenkt, denen man ebenfalls Wohlstand wünscht.

 

Siezdah be dar:

 

Siezdah oder Siezdeh (13) be dar ist der dreizehnte Tag des Neujahres. An diesem Tag fahren die Familien zu einem Picknick ins Freie, essen und veranstalten Spiele. Absicht ist es, den dreizehnten Tag in einer glücklichen und entspannten Atmosphäre zu verabschieden.

 

Am Ende des Picknicks wird der SabzehvomNo'ruz-Sofreh in fließendes Wasser geworfen. Das Sabzeh soll die Krankheiten, den Schmerz und die Trauer der Familie mitnehmen und sie somit davon befreien.

 

Üblich ist es, vorab, jenachWunsch, einen Knoten in einen Sabzehhalm zu machen, der dann für die Erfüllung eines Wunsches steht. Ledige Frauen, die Knoten in die Halme machen, äußern gleichzeitig ihren Wunsch, im nächsten Jahr gebunden zu werden.

 

Am Siezdeh be dar bringt es Unglück, das Sabzeh eines Anderen zu berühren, da dadurch Krankheit, Schmerz und Not auf den Berührenden übergeht.

 

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Rückblick auf das Jahr 2011

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Sommerfreizeit 2011

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Das interkulturelle Kräuterbuch "Von Kräutern und Menschen"

 

 

Am 26.05. wurde unser Kräuterbuch bei Lüdemann mit großem Erfolg vorgestellt, wie man aus den Fotos gut ablesen kann.

 

Ingeburg hielt eine tolle Rede , Claus Kriegs, unser treuer langjähriger Fan in der igs ebenso und die Gestalter des Buches wurden mit großzügigen

Geschenken des interkulturellen Gartens gefeiert.

 

In alter Tradition gab es wieder diversen Kuchen, Kräuterbutter und Kräuterquark und Kräutertee und von Nina in Mariannes Holzbackofen gebackenes Brot, in diversen

Blumentöpfen ein dekorativer Anblick. Helga hatte am Morgen zahlreiche Kräuter aus dem Garten zur Deko geholt und einen wunderbaren Blumenstrauß in unseren Metallvaseneimer gezaubert, siehe auch Foto.

 

Viele geladenen und zufällig vorbeikommende Gäste erschienen bei Lüdemann, seine Mitarbeiterinnen hatten liebevoll den Buchladen mit Plätzen zum Sitzen umgestaltet ,

für Kaffee gesorgt und Herr Lüdemann verstand es bei Kaffee und Kuchen seine Kunden in interessante Gespräche zu verwickeln.

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Frühlingsimpressionen - Mai 2011

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Am 30.03.2011 berichtete GEO.de über unseren Garten.  Hier ist der Artikel: Schrebergarten 2.0

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Rückblick auf das Jahr 2010

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Besuch vom Weihnachtsmann!

Weihnachten 2 0 1 0

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Herbstimpressionen 2010

Ein neues Fotoalbum mit schönen Fotos unserer Mitglieder ist in unserer virtuellen Fotogalerie zu sehen.   Alle Fotos ausser zwei (die von Frauke Schreck gemacht wurden und den Fotografen bei der Arbeit zeigen) wurden von dem Fotografen Andreas Bock (bock@ammontarts.com) für unseren Garten gemacht.

Hier eine erste Auswahl:

Der interkulturelle Garten Hamburg-Wilhelmsburg e.V. sagt: DANKE, HERR BOCK!!!

Das Apfelfest 2010

Unser Apfelherbstfest fiel in diesem Jahr ins Wasser: Nämlich in einen den ganzen Tag anhaltenden Dauerregen. Wie gut, dass wir einen trockenen Unterstand hatten!Trotzdem war es gemütlich . Es wurde ein Feuer gemacht, das wärmte, dann auch Fladenbrot mit Schafskäse und Kräutern auf dem Herd gebacken. Und im Feuer schmorten würzige Pellkartoffeln, dazu dann Kräuterquark.Rauchschwaden zogen intensiv durch den Garten und der Regen prasselte, die Wiese vor dem Garten quatschte vor Wasser! Und dann gab es den köstlichen Apfelkuchen, und den ebenfalls leckeren Apfelcrumbel mit Quark und Sahne, es wurde wieder mal richtig geschlemmt. Sogar Besucher fanden sich ein, mit denen wir bei der Wetterlage überhaupt nicht gerechnet hatten. Nun habe ich allerdings nach nassen Füssen eine kleine Erkältung, aber die gibts ja auch so.

Frauke Schreck

Alle Fotos zu dieser Veranstaltung: hier

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Einweihung des "Wilhelmsburger Inselparks"am 29.08.10

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Kunst und Kürbisse - August 2010

 

Letzte Woche habe ich Gäste aus dem Büro der Akademie einer anderen Stadt, (Kunstplattform der IBA , Kuratorinnen Andrea Knobloch und Ute Vorkoeper) bei uns im Garten zu Gast gehabt.

Im letzten Jahr waren Mitglieder aus dem interkulturellen Garten mit Projekten wie Sprachen to go und Gedeckter Tisch an Aktionen beteiligt.

Im Jahr davor wurde der gesamte Garten von den Kuratoren Anke Haarmann und Harald Lemke als „Kunstwerk“ mit in Projekte einbezogen.

Es wurde ein gelungener Abend, der Gästen und Gastgeberin gleichermaßen gefallen hat!

Es fing damit an, dass ich im Büro an der Veddel aufkreuzte, um endlich meinen Blumenmetalleimer einzusammeln, den ich seit dem letzten Jahr immer noch nicht abgeholt hatte.

Großes Begrüßungshallo von Andrea und Ute und Team, und meine vage Ankündigung: „Eigentlich wollte ich euch ja mal zum Essen in den Garten einladen“ mündete in die Feststellung der Adressaten: „Prima, uns passt am besten der Mittwoch!“

Was soll man da sagen! Es wurde gehandelt.

Und letzten Mittwoch gab es unter unserem neuen Unterstand einen ,“gedeckten Tisch“ mit Antipasti: Gemüse aller Art, Schinken und Salami von Andronaco, Frikadellchen, Nudelsalat, weil diesmal mein lieber Mann meinte, es wird nicht reichen, sogar selbstgemachtes Vitello tonnato, Pecorino und in Kräuteröl  eingelegten Schafskäse, Rosmarintomätchen im Backofen geschmort. Und als Nachspeise die Traumkäsetorte von Anna, rote Grütze mit Vanillesoße und Kürbistorte mit Blätterteig nach einem Italienischem Rezept.

Dazu Rotwein aus dem Schlauch, Mineralwasser und Tee aus eigenen Kräutern, ganz zum Schluss selbstgemachte Florentiner mit Kürbiskernen.

Als es dunkelte, zündeten wir die Gartenfackeln aus meinem Poppenbüttler Garten an. Nimet und Anna legten dann Feuer in unserem Feuerring aus Granitsteinen aus dem ehemaligen gepflasterten Weg der Deichverteidigungsanlage.

Wir erfuhren von den beiden Kuratorinnen der Anderen Stadt, Ute Vorkoeper und Andrea Knobloch, dass das Motto in diesem Jahr Aussicht auf Veränderung heißt; alles drum rum ist spannend, kunstvoll und anregend, bitte aber aus dem Internet holen.

Also vom 9.9. bis 3.10. wird es entlang der Linie S3 spannend!

Nicht nur im Garten zu werkeln, sondern auch offen für Kunst und Kultur zu sein, wie es schon in unserer Satzung heißt, das eben bringt uns Spaß

Gelungen war der Abend, weil Frauen aus unserem Garten auf dem Wege zu ihren Beeten sich zu uns setzten und dann mit uns feierten. Der eine redete von Kunst, der andere von Kürbissen, und es war ein fröhliches Miteinander, wie ihr auf den Fotos sehen könnt.

 

 

Frauke Schreck

     Alle Fotos zu dieser Veranstaltung: hier

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     Kräuterführungen 2010

Bei unserer Kräuterführung im Juli 2010 wurde wieder informiert, angefasst, geschmeckt und gerochen. Ein immer wieder sinnliches Erlebnis!

Mehr Fotos zu Kräuterführungen im Garten: hier

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Jahresprojekt 2010

diese Bilder befinden sich in der Fotogalerie Gartenimpressionen im Album • Jahresproject April 2010

Ingeburg, Anna, Helga und Nimet mit den ersten gepflückten Kräutern aus unserem

neuen Kräuterbeet, Juni 2010

Das Jahresprojekt April 2010 :

Hier die ersten aktuellen Fotos von unserem Jahresprojekt 2010: Einem Kräuterprojekt mit Kräuterführungen,

Schwerpunkt: Interkulturalität. Das Kräuterprojekt wird von der internationalen gartenschau hamburg 2013

gmbh als Kooperationsprojekt unterstützt.

Auf den Fotos kann man die Errichtung eines regensicheren Kommunikationsortes verfolgen. Die Fotoserie

beginnt  mit einem morgendlichen gemeinsamen Frühstück und endet mit einer erschöpften, aber glücklichen

Ingeburg, die das Projekt durch Höhen und Tiefen geleitet hat Weitere Bilder bezeugen die tatkräftige

Teamarbeit . Wir haben wirklich schwer gearbeitet! Helgas Spruch des Jahres. Was sind wir wieder gut, wir sind

ja so toll!

Das erste Foto zu dem wunderbaren Kräuterbeet mit Gewässer, angelegt in schon vorhandener Gartenlandschaft,

kann man unten sehen.

diese Bilder befinden sich in der Fotogalerie Gartenimpressionen im Album • Jahresproject April 2010

Das Kräuterbeet im Bau:

und nur zwei Monate später...

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